Wirbel sind relativ unscheinbares und doch unverzichtbares Zubehörteil für Angler. Sie werden bei vielen Angelmontagen als Verbindung zwischen Schnur und Köder eingesetzt, um zu vermeiden, daß Drehungen des Köders auf die Schur übertragen werden, da diese im allgemeinen sehr empfindlich auf den sogenannten Drall reagiert. Das Ergebnis fehlender oder schlechter Wirbel sind Knoten und "Perücken" in der Angelschnur.
Die Grundkonstruktion des Wirbels besteht aus zwei Drahtöhsen, die durch drehbar in einem Mittelstück gelagert sind. Bei kleineren, preiswerten Wirbeln gleiten die Drahtöhsen direkt am Material des Kugel, oder Tönnchenförmigen Mittelstücks. Schwere, aufwändige Meereswirbel können auch kugelgelagert sein.
Viele Wirbel werden mit einem Karabiner ausgerüstet, der einen schnellen Köderwechsel ermöglicht.
Weiterhin gibt es T-förmige Varianten mit drei Drahtöhsen, die das anbinden eines Seitenarms ermöglichen.
Eine weitere Sonderbauform sind Dreifachwirbel, die z. B. beim Sbirolinofischen gern verwendet werden.
Wie alle Teile, die eine tragende Rolle zwischen Angler und Fisch erfüllen, müssen auch Wirbel eine angemessene Tragkraft aufweisen.