Der Grinnerknoten ist auch als Universalknoten bekannt und trägt diesen Namen zurecht, denn er ist sowohl als Hakenknoten, wie als Wirbelknoten, oder zum Befestigen von Kunstködern einsetzbar. Auch als Spulenachsknoten kommt der Grinner zum Einsatz. Dabei ist dieser Knoten auch noch mit allen gängigen Schnurmaterialien und Schnurstärken verwendbar und bietet ca. 80% Knotenfestigkeit. Bei dünneren Schnüren sollten ein paar Windungen mehr spendiert werden.
Die Schnur wird durch die anzuknüpfende Öse gesteckt und dann ein Stück parallel zur ankommenden Schnur zurückgeführt. Das freie Ende wird daraufhin mit einem halben Schlag in Richtung Öse um die beiden parallel liegenden Schnurstücke gelegt. Es folgen einige Rundtörns, die durch die Schlaufe des halben Schlags geführt werden. Beim Zusammenziehen des Knotens sollte er mit etwas Spucke angefeuchtet werden.
Als Variante des Grinnerknotens gibt es auch den verbesserten Grinnerknoten.