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Das Schleppfischen ist eine Angeltechnik, bei der ein Angelköder hinter einem Boot gezogen wird. Aufgrund der Bewegung des schleppenden Bootes entsteht der Eindruck eines flüchtenden Beutetieres, der vor allem Raubfische zum Biss reizt.
Das Schleppfischen war in Mitteleuropa lange Zeit eher unbekannt. In den USA und in Skandinavien hingegen erfreut sich das Trolling, wie es dort genannt wird großer Beliebtheit. Inzwischen nimmt die Popularität des Schleppangelns auch in Mitteleuropa deutlich zu. Das Thema Schleppfischen wird in der Fachpresse inzwischen regelmässig mit ausführlichen Berichten bearbeitet, es haben sich eine Reihe von Trollingvereinen etabliert und auch im Internet wird das Thema inzwischen gut dokumentiert.
Die Zielfische der Schleppangelei sind naturgemäß Raubfische. Insbesonder Großfische, halten sich gern im Freiwasser auf, wo sie für den Uferangler unerreichbar sind. Im Salzwasser sind dies Dorsch, Lachs und Meerforelle, im Süsswasser vor allem Hecht, Barsch, Zander und Seeforellen.
Prinzipiell können beim Schleppfischen fast alle Köder verwendet werden, die auch beim Spinnfischen benutzt werden.
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