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Als Stippfischen(auch Stippangeln) im engeren Sinn wird das Fischen mit einer unberingten Kopfrute verstanden. Verallgemeinernd wird der Begriff Stippfischen aber auch verwendet, wenn das Angeln mit der Pose, das Posenangeln gemeint ist.
Auch wenn mit schwereren Posenangeln fast alle anderen Fischarten gefangen werden, kommt der Begriff Stippfischen vor allem beim Angeln von Weißfischen zur Verwendung.
Fliegenmaden werden beim Stippfischen gern als Köder eingesetzt. Sie können als Hakenköder verwendet werden, oder dem Lockfutter beigemischt werden. Weitere typische Stippköder sind Bienenmaden, Caster, Rotwürmer und eine Reihe verschiedener Cerealien.
Beim Stippfischen auf andere Fischarten können aber auch alle erdenklichen anderen Naturköder zum Einsatz kommen.
Beim Stippfischen auf Karpfen sind zum Beispiel Brotstückchen oder Mais angesagt, wohingegen Boilies überwiegend an sogenannten Selbsthakmontagen angeboten werden.
Einige Feinschmecker unter den Fischen stehen sogar auf Früchte, wie z.B. Kirschen.
Kunstköder sind für das Stippangeln wenig geeignet, da sie Ihre Lockwirkung im wesentlichen aus der Bewegung entfalten, wie sie beim Spinnfischen entwickelt wird.
Die Pose wird auf die Hauptschnur gefädelt und kann dort entweder mit Posenringen fixiert werden, oder als Laufpose frei verschiebbar sein. Am Ende der Schnur wird entweder direkt ein Haken angebunden, oder ein Wirbel, in den das Vorfach mit dem Haken eingehängt wird. Die Pose sollte so austariert werden, daß nur die obere Spitze, wenn vorhanden, auch die Posenantenne, aus dem Wasser ragt. Vorbebleiten Posen enthalten Gewichte, mit denen bereits eine grobe Tarierung gewährleistet ist. Ist die Pose nicht austariert, kann dies durch Anbringen kleiner Bleistückchen erreicht werden. Um den Köder in einer bestimmten Höhe zu halten, ist das Austarieren besonders wichtig.
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