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Der Steinbutt (Psetta maxima, früher Bothus maximus oder Rhombus maximus L.) gehört zur Ordnung der Plattfische
Englisch: Turbot
Französisch: Turbot
Niederländisch: Tarbot
Spanisch: El rodaballo
Italienisch: Rombo
Norwegisch: Piggvar
Schwedisch: Piggvar
Als Plattfisch ist der Steinbutt dem Leben am Meeresboden optimal angepasst. Sein Verbreitungsgebiet ist die europäische Atlantikküste, einschließlich dem Mittelmeer und der Nord- und Ostsee. Der Steinbutt lebt in Wassertiefen zwischen 20 und 70 Metern.
Der Körperbau des Steinbutt erinnert an eine kreisrunde Scheibe. Beide Augen befinden sich auf der linken (oberen Körperseite). Die Flossen bilden einen umlaufenden Saum, der dem Steinbut die für Plattfische charakteristische, wellenförmige, Fortbewegung erlaubt.
Die rechte (untere) Körperseite ist weiß, wohingegen die obere, schuppenlose Körperseite sich farblich der Umgebung anpasst. Die Oberseite weist ausserdem kleine knöcherne Warzen auf, die wie kleine Steine aussehen und die Tarnung am Meeresboden perfektionieren. Von diesen Warzen ist auch der Name Steinbutt abgeleitet.
In der Regel wird der Steinbutt bis zu 70 cm lang, aber auch Exemplare bis 1 Meter Länge kommen vor.
Der Steinbutt ist ein Raubfisch und hat deshalb ein für Plattfische relativ großes Maul. Zu seinem Nahrungsspektrum zählen kleine Fische, Krebse und Weichtiere.
Der Steinbutt wird vor allem wegen seiner schuppenlosen Haut als Speisefisch geschätzt. Da sich der Steinbutt normalerweise nicht im Flachwasser aufhält, ist er nur vom Boot aus zu befischen.