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Big Game Fischen ist eine Sonderform des Hochseeangelns, bei dem die Jagd auf die ganz großen Fischarten im Vordergrund steht
Beliebte Zielfische beim Big Game Fischen sind: Barracuda, Bonito, Marlin, Blauhai, Thunfisch, Wahoo, Dorado, Hoki, Glatthai, Snapper, Sailfish, Schwertfisch, sowie Tigerfish
Der Größe der Zielfische entsprechend, werden beim Big Game Fischen extrem robuste Angelruten benötigt. Dabei kann es sich um besonders starke beringte Ruten handeln. Wenn wirklich große Fische zu erwarten sind, kommen aber speziell entwickelte Big Game Ruten zum Einsatz, bei denen die Schnur über seewasserfeste Rollen geführt wird. Big Game Ruten sollten neben einer sehr hohen Bruchfestigkeit eine gute Aktion aufweisen, denn der Drill eines ausgewachsenen Großfischs kann sich sehr lang hinziehen und fordert den Angler genauso, wie den gehakten Fisch. Die Ruten sind beim Big Game Fischen ziemlich lang. Als Rolle kommen schwere Hochseerollen zum Einsatz, gelegentlich auch robuste Multirollen. Auch die Schnurstärke muß natürlich der Größe der Fische entsprechen.
Zum Hochseeangeln gehört natürlich zwangsläufig ein hochseetaugliches Boot. Dieses sollte gut motorisiert sein, da die Wege zu den Fischgründen unter Umständen recht weit sind. Ausserdem sollte das Boot ausreichend Platz für Crew, Ausrüstung und Beute bieten. Weiterhin sollten Rutenhalter und Outrigger vorhanden sein. Ein Kampfstuhl, auf dem sich der Angler anschnallen kann und ein entsprechender drehbar gelagerter Rutenhalter am Stuhl erleichtern den Drill erheblich. Zum Landen der ausgedrillten Fische sollte ein stabiles Gaff, evtl. auch ein Kran zur Verfügung stehen.
Big Game Angeln bedeutet Schleppangeln. Die extra großen Haken werden wahlweise mit Kunstködern, oder mit Naturködern ausgestattet. Hier sind z.B. Makrelen sehr beliebt. Zum Haiangeln darf auch schon mal ein ordentliches Stück Fleisch an den Haken.
Erfolgt ein Biss, holen alle anderen Angler an Bord Ihre Montagen ein, um den Drill nicht zu stören, ein verheddern der Montagen auszuschließen und um den Raum für den Drill freizugeben. Aufgabe des Skippers ist es, das Boot ständig so zu steuern, daß der Fisch möglichst hinter dem Boot geführt wird und Fluchten zur Seite ausmanövriert werden. Dabei bleibt das Boot zwangsläufig ständig in Fahrt.
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