Huchen (Hucho hucho)
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Englisch: Huchen
Der Huchen gehört zur Familie der Salmoniden und zur Unterart Hucho, zu der auch der in Asien verbreitete Taimen, auch Sibierischer Lachs genannt, gehört.
Jungfische ernähren sich überwiegend von Insektenlarven und Insekten. Mit zunehmendem Alter kommen Fische und kleine, im Wasser schwimmende Wirbeltiere hinzu.
Der Huchen wird auch gern als Donaulachs bezeichnet, denn sein Hauptverbreitungsgebiet ist die Äschenregion der Donau mit Ihren Nebenflüssen. Er verbringt sein Leben ausschließlich im Süßwasser. Der Huchen ist in seinem Bestand stark gefährdet, da die Fortschreitende Verbauung der Gewässer ihn in seinen Wanderungen einschränkt und da immer weniger zum Laichen geeignete Plätze zu finden sind.
Die Laichzeit der Huchen ist im April, wenn sich das Wasser auf 6°C bis 9°C erwärmt hat. Das Weibchen legt pro Kg Körpergewicht ca 1000 Eier in eine flache Kiesgrube. Die Jungfische schlüpfen ca. 30 bis 35 Tage nach der Befruchtung. Aufgrund der stark gefährdeten Bestände ist die Nachzucht in Menschenobhut unerlässlich.
Der Huchen ist ein beliebter Speisefisch und wird bevorzugt mit der Fliegenrute geangelt. Wie bei allen Salmoniden dürften aber auch das Spinnfischen erfolg versprechen.