Handlandung

Aus Angellexikon

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Dort wo sie anwendbar ist, gilt die Handlandung als die Fischschonendste Art der Landung, weil die empfindliche Schleimhaut der Fische kaum geschädigt wird. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn der Fisch wieder zurückgesetzt werden soll, weil er entweder untermassig ist, oder weil Catch and Release praktiziert wird.

Die Handlandung empfielt sich vor allem für erfahrene Angler, die sich sicher sind, wie sie den Fisch gut greifen können. Die meisten Fischarten sind am besten direkt hinter den Kiemen zu greifen, wobei je nach Fischart und Größe des Fisches entweder von oben, oder von unten zugegriffen wird. Diese Art der Landung wird auch Kiemengriff genannt.

Unerfahrene Angler sollten die Handlandung nur mit kleinen Fischen üben und dabei auf ihre Sicherheit achten. Insbesondere vor den Angelhaken sollte man dabei auf der Hut sein und bedenken, daß der Fisch oft noch einmal loszappeln. Aber auch das Gebiss des Hechtes, oder die stacheligen Rückenflossen von Barsch und Zander können unangenehme Verletzungen verursachen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, findet im Fachhandel auch spezielle Landehandschuhe.

Es bietet sich an, den Fisch zum üben erst zu Keschern und dann von Hand aus dem Kescher zu heben. So verabschiedet sich der Fisch nicht beim ersten Fehlgriff.