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Einer der ungewöhnlichsten und interessantesten Angelfische ist der Aal. Sein langgestreckter Körperbau erinnert an Schlangen. Rücken, Schwanz und Afterflosse gehen nahtlos ineinander über. Der Körper des Aals ist mit kleinen runden Schuppen besetzt, die in einer schützenden Schleimschicht liegen. Das oberständige Maul kann, obwohl es sich um ein und die selbe Rasse handelt, spitz, oder auch breit sein. Dieser Unterschied ist vor allem durch die Ernährungsbedingungen des Aales bedingt. Spitzkopfahle, ernähren sich überwiegend durch kleine Beutetiere, wohingegen Fische, die sich von größeren Beutetieren ernähren, einen breiteren Kopf entwickeln und als Breitkopfaale bezeichnet werden.
Das Verbreitungsgebiet des Europäischen Aals ist durch den Verlauf des Golfstroms bestimmt und erstreckt sich von Nordafrika über Europa, bis nach Kleinasien. Auf natürlichem Weg verbreitet sich der Aal in allen Binnengewässern, die mit dem Atlantik in Verbindung stehen.
Der Aal ist ein Raubfisch, mit einem vielseitigen Nahrungsspektrum, zu dem Würmer, Insektenlarven,Schnecken, Muscheln, Fischlaich, Kaulquappen, bei größeren Exemplaren auch kleine Fische, Frösche und sogar Mäuse gehören.
Das Fortpflanzungsverhalten der Aale ist nach wie vor nicht vollständig erforscht. Man davon aus, daß die Leichgebiete der Aale in der Sargassosee, einem bis zu 5000 Meter tiefen Atlantikbecken, südlich der Bermudas liegen. Die Weidenblattförmigen Larven der Aale werden durch den Golfstrom an die Küsten Europas getragen, wo sie sich in Glasaale umwandeln. Von dort wandern die Jungaale durch die verschiedenen Flüsse, in dene sie den größten Teil ihres Lebens verbringen. Im Alter von 12 bis 15 Jahren wandern die inzwischen geschlechtsreifen Aale wieder flußabwärts und finden mit mit erstaunlichem Orientierungssinn den Weg zurück in die Sargassosee.
Die verbreitesten Angeltechniken auf Aal sind das Grundangeln und das Angeln mit der Posenangel. Als Köder sind Tauwürmer, kleine Köderfische, aber auch Fischfetzen oder Leberstücke geeignet. Aale werden überwiegend in den frühen Nachtstunden beim Nachtangeln gefangen.
In einigen Gegenden ist auch das Pöddern eine gängige Methode um Aale zu fangen.
Die in Mitteleuropa beliebteste Zubereitungsform des Aales ist das Räuchern, aber auch gekocht, oder gebraten wird er serviert.
Glasaal,Blankaal, Aalglocke, Aaltöter, Aalzange, Aalgreifer, Aalschleim, Aalblut, Pöddern